Das Märchen von der Wassernixe

     Die Herbsttage in Deutschland sind oft bewölkt, kühl und verregnet. Da ich inzwischen an Colorados warmes und trockenes Klima gewöhnt bin, ist mir ständig kalt, was meinen Vater dazu bewegt, mich verweichlicht zu nennen. Nichtsdestotrotz gebe ich mich meinem Wunsch nach Wärme hin, und während eines besonders unfreundlichen Intervalls, in dem die Barometernadel immer weiter nach unten driftet, beschließe ich, einen Tag in einem Bäderhaus zu verbringen, das ich seit mindestens 10 Jahren nicht mehr aufgesucht habe, doch an dessen Schwimm- und Mineralwasserbecken, Schlamm- und Dampfbäder, trockene und feuchte Saunas ich mich sehnsüchtig erinnere.

     Nach einer Zugfahrt und einem Spaziergang durch den Nebel erreiche ich mein Ziel und bin bereit, mich zu verwöhnen und zu entspannen. Ich plansche erst wenige Minuten im Schwimmbad, als ein Mitarbeiter herantritt, und meine Aufmerksamkeit fordert. Stell Dir meine Überraschung vor, als er mir sagt, daß Badekleidung nicht wahlweise, sondern komplett verboten ist. Mir war bereits aufgefallen, daß meine Mitbesucher im Wasser nur ihr Geburtskleid trugen, doch kam mir nie der Gedanke, daß es sich dabei um mehr als ihren Vorzug handelte, sondern um ein in Stein gemeißeltes Gesetz. Ich kann mich an keine Hinweise erinnern, die Kleidung verboten, weder im Internet, wo ich die Öffnungszeiten nachlas, noch am Eingang. Aber plötzlich bin ich die Geächtete. Wir sind eine „textilfreie Anlage“, wiederholt der Angestellte wie ein Mantra. Er fügt noch hilfreich hinzu, daß entweder mein Badeanzug gehen muß, oder ich.

     Also gehe ich. Mit Bedauern steige ich aus dem Wasser, schlinge mein Badetuch um mich, und kehre nachdenklich in die Umkleidekabine zurück. Ich kann mich nicht erinnern, daß in meinem Stammbaum Puritaner vorkamen, doch irgendwie müssen die puritanischen Ströme die meine langjährige Heimat USA noch immer durchfließen, auf mich übergegangen sein, vielleicht durch das Trinkwasser, oder die Atemluft.

     In der Zeit, in der ich mich abgeduscht und meine Haare getrocknet habe, hat sich meine Betroffenheit in Humor und innerliches Schmunzeln verwandelt. Ich beschließe, daß diese Anekdote zu lustig ist, um sie für mich selbst zu behalten. Daher die Geständnisse der verklemmten Möchtegernnixe, die sich in ihrer eigenen Haut nicht wohlfühlte.

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Paris, fast

Es ist schwer, dem Sirenengesang von Paris zu widerstehen, wenn ich mich so nahe an seinen Sehenswürdigkeiten befinde. Zwischen meiner Ankunft aus Auxerre, und meiner Abfahrt nach Deutschland habe ich drei Stunden Wartezeit. Die Fahrt zu dem Gare de L’Est in der Metro vermittelt mir bereits das Gefühl, mich in der französischen Hauptstadt zu befinden, wenn auch nur in ihrer Unterwelt. Nichtsdestotrotz entscheide ich mich gegen eine Gepäckaufgabe am Ostbahnhof, und gegen eine Wirbelwindreise durch eine meiner Lieblingsstädte. Ich gebe mich damit zufrieden, Mitreisende, Verkäufer sowie kleine Scharen von Tauben und Spatzen zu beobachten, die immer dort auftauchen, wo Menschen etwas futtern. Beklemmend finde ich die ungewohnte Präsenz von schwer bewaffneten, mit Maschinengewehren umhängten Polizisten, die unsere neue, traurige Realität verkörpern.

Fenster am Gare de L'Est

Fenster am Gare de L’Est

Ich erinnere mich an vorherige Besuche in der Metropolis am Ufer der Seine. Wann immer ich hier bin, habe ich das Bedürfnis, Eiffelturm, Louvre und Sacré Coeur aufzusuchen, doch bei meinem letzten Aufenthalt vor anderthalb Jahren machte ich mich auch daran, das Leben von Gertrude Stein und dem künstlerischen Zirkel ihres Pariser Salons Anfang des 20. Jahrhunderts zu erkunden. Meine Neugier wurde dank Woody Allens Komödie „Midnight in Paris“ entzündet, und durch die Lektüre von „The Paris Wife“ von Paula McLain gefächert, wobei es um die fiktionalisierte erste Ehe von Ernest Hemingway geht.

Gertrude, eine amerikanische Dauerbürgerin Frankreichs, lebte ein unkonventionelles Leben. Sie war unabhängig, lesbisch, progressiv, und der Moderne zugeneigt. Außerdem erkannte die Kunstsammlerin das Potential diverser Maler wie Paul Cézanne und Henri Matisse, bevor diese Erfolg hatten. Auch Pablo Picasso und Dali verkehrten in ihrem Kreis. Ferner versammelte sie zukünftige schriftstellerische Größen wie Ernest Hemingway um sich, dessen Mentorin sie in seinen frühen Jahren sogar war, obwohl sie sich später überwarfen. Er repräsentiert den typischen „Amerikaner in Paris“, dessen Leben durch das kulturelle Mekka Paris für immer geprägt wurde. Einige seiner Erfahrungen sind in seinem ersten Roman, „The Sun also Rises” (im Deutschen unter dem Titel „Fiesta“ bekannt) verewigt.

Hemingway's Wohnhaus, 74, Rue du Cardinal Lemoine

Hemingway’s Wohnhaus, 74, Rue du Cardinal Lemoine

Es war inspirierend, die Orte zu besuchen, wo sich diese bahnbrechenden Ereignisse abspielten. Hemingways Wohnung lag auf der selben Straße wie die von James Joyce, der Rue du Cardinal Lemoine, und zwar nur einige Häuser entfernt, was die legendären Trinkgelage der zwei Autoren wohl erleichterte.

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Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus Hemingways

Sylvia Beach, die Besitzerin des ursprünglichen Buchladens „Shakespeare and Company“ veröffentlichte Joyces Roman „Ulysses“ unter hohem persönlichen und finanziellen Risiko, weil sich kein Verleger daran traute. Leider sind alle Wohnungen in Privatbesitz, was lediglich die Besichtigung von außen ermöglicht. Eine Ausnahme stellt der Nachfolger des ehrwürdigen Buchladens von Frau Beach dar, der in einer neuen Lage am linken Seineufer auferstand, und der noch immer potentielle Leser und Schriftsteller zum Verweilen, und zum geistigen Austausch mit Gleichgesinnten einlädt.

Shakespeare and Company

Shakespeare and Company

Gertrude Stein verfolgte ihre eigenen schriftstellerischen Interessen und veröffentlichte Essays, Gedichte, Schauspiele, und Romane, die hauptsächlich im experimentellen Stil geschrieben sind. In den Werken, mit denen ich mich befasste, fand ich die von ihr angewandte Technik des „Bewußtseinsstroms“ anstrengend, und schlug mehrmals die Hände in Frustration über meinem Kopf zusammen. Weil Gertrude sicher war, daß ihre langjährige Lebenspartnerin nie ihre Lebensgeschichte aufzeichnen würde, schrieb sie „Die Autobiographie von Alice B. Toklas“ selbst, an Alices statt. Weder Gertrude, die im Jahre 1946 starb, noch Alice, die sie um weitere 21 Jahre überlebte, kehrten nach Amerika zurück. Beide sind auf Père Lachaise, dem größten Friedhof von Paris im Kreise vieler begraben, mit denen sie auch im Leben verkehrten.

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Gedenktafel am ehemaligen Wohnhaus von Gertrud Stein und Alice B. Toklas

Während mein Zug in den Vororten langsam an Geschwindigkeit zulegt, ist mir etwas wehmütig zumute. Ich kann den Wunsch nachvollziehen, niemals wieder diesen sagenumwobenen Schauplatz verlassen zu wollen. Nichtsdestotrotz: Au revoir, Paris. Au revoir, la France . Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder.

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Merci Mes Amis

Wann immer ich zurück nach Deutschland reise, ist ein Abstecher nach Frankreich, insbesondere in ein kleines Dorf nahe Auxerre, im Burgund, eine Zugabe, denn dort lebt meine beste Freundin, Heike, mit ihrem Mann, Pascal, und ihrem Sohn. Zwei Töchter haben das Nest bereits verlassen.

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Der wunderbare Garten

Und welch ein behagliches Nest. Das renovierte Bauernhaus samt Scheune liegt auf einem großen Grundstück inmitten einer Rasenfläche, die mit diversen Büschen, Laub- und dekorativen Bäumen bestückt, und von der Umwelt durch hohe Hecken abgeschieden ist. Die Baumkronen sind einige Wochen nach Herbstbeginn mit rostfarbenen Strähnen durchflochten, doch das Blattwerk verbirgt noch eine Vielzahl von Vögeln, deren Zwitschern ungewöhnlich für diese Jahreszeit scheint.

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Gartenkunst

Heikes Blumen sind am Verwelken, obwohl einige späte Blüten die Landschaft noch mit Farbklecksen übersäen. Die Abende sind kühl und morgens erwartet uns Frost. Glücklicherweise wärmen Holzscheite im Kamin uns Hände und Herzen.

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Ehemaliger, ausgebauter Stall, als Ferienwohnung mietbar

Nach dem Frühstück brechen Heike und ich mit ihrem Hund, Loupo, zu einem Spaziergang auf. Sein Name reflektiert seine wölfische Abstammung (le loup bedeutet Wolf in Französisch). Die französische Rasse Beauceron gehört zu den Schäferhunden, doch ist er eher Jäger als Schäfer. In seinem zweiten Lebensjahr strotzt er noch immer vor Welpenenergie und erinnert uns ständig daran, daß er nicht nur einen Bedarf an Aufmerksamkeit, sondern auch ein Recht darauf hat.

Loupo

Loupo

Während sich Nebelschwaden langsam in der Sonne auflösen, schreiten wir an dem Bauernhof vorbei, der Heike Rohmilch liefert, entlang Weiden mit grasenden Kühen, Pferden, und gelegentlichen Rehen, oder durch Waldstücke, die sich mit Maisfeldern abwechseln.

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Morgenstimmung

Heike kennt und unterstützt mich seit Jahrzehnten, und ich schätze unsere Freundschaft zutiefst. Wir haben uns etwa gleichzeitig in unsere Partner verliebt, und uns mit ihnen vermählt. Eros führte sie nach Frankreich, und mich nach Amerika, was unsere Treffen erschwert, sie dafür aber kostbarer macht. Die Tage vergehen im Nu. Manchmal begleite ich Heike bei ihren Pferdeaktivitäten, und wenn wir zusammen ausreiten, sie auf ihrer Stute, ich auf einem ausgeliehenen Pferd, läßt das meine Pferdebesessenheit als Teenagerin wieder aufflammen.

Neugierige Ponys

Neugierige Ponys

Ein Ausflug nach Auxerre steht normalerweise auch auf dem Programm. Die Stadt existierte bereits vor der Eroberung Galliens durch die Römer und thront über dem malerischen Flußtal der Yonne. Nebst Burgunderweinen ist sie für die aus weißen Kalksteinen erbaute Kathedrale St. Étienne, sowie die ehemalige Benediktinerabtei St. Germain bekannt. Erst 1927 wurden dort Fresken aus dem neunten Jahrhundert gefunden, die ältesten in Frankreich.

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Kathedrale St. Étienne, Auxerre

Ich lasse mir Heikes kulinarische Kreationen, Baguette mit Käse, und die von Pascal mit Expertise ausgewählten Weine schmecken. Oft genieße ich einfach das gemütliche Ambiente ihres Heims oder räkele mich in der Sonne, wie ihr Kater Esso. Bei meiner Abreise habe ich das Gefühl des Friedens und der Gelassenheit und fühle mich an Körper und Seele gestärkt.

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Esso wartet darauf, daß der Raureif schmilzt

Heike und Pascal, ein herzliches Dankeschön an Euch und Eure Kinder. Ihr habt mich/uns immer mit offenen Armen empfangen. Nach vielen Jahren dieses einseitigen Verkehrs ist es höchste Zeit, daß Ihr uns in Colorado besucht. Ich hoffe nur, daß wir Eure Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft erwidern können.

Á bientôt!

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Wieder Zuhause

Ich leide unter Jet Lag, und meine erste Nacht in Deutschland ist nicht besonders erholsam. Meine Ankunft am frühen Nachmittag erleichtert das Aufbleiben bis fast um 10 abends, doch sobald mein Kopf das Kissen berührt , ruhe ich in den Armen von Morpheus (ich bitte meinen Mann um Vergebung). Als ich meine Augen wieder öffne, lese ich auf der Digitaluhr die rote Ziffer 2. Es gelingt mir wieder einzuschlafen, bis ich ungewohnte, mir aber trotzdem vertraute Musik erkenne — Glockenläuten. Drei kristallklare Noten schweben über den Dächern der mit Schlummernden gefüllten Häuser. Während ich wach liege, segeln weitere Töne durch das offene Fenster. Das Haus meines Vaters liegt nur zwei Straßen vom Bahnhof und der Bahnlinie entfernt, was öffentliche Verkehrsmittel bequem erreichen läßt, aber im Dunkeln dringt das Rattern der Güterzüge an meine Ohren. In der Folge zähle ich erst vier, dann fünf Glockenschläge, und weil mein Hin- und Herwälzen nicht den gewollten Erfolg bringt, stehe ich endlich auf.

Um sechs Uhr ziehe ich sachte die Haustür hinter mir zu, weil ich niemanden aufwecken will. Ich sehne mich danach, meine Beine nach meinem langen Flug zu bewegen, und unternehme einen Spaziergang. In Colorado wurde es zu dieser Zeit bereits hell, doch auf dem hiesigen Breitengrad finde ich mich in Begleitung von Orion, dem Großen Wagen, und der abnehmenden Mondsichel. Während sich der Horizont langsam von schwarz über grau nach blau verfärbt, laufe ich zwischen abgemähten Stoppelfeldern, auf denen kürzlich noch Getreide wuchs. Ich höre das Rascheln der Feldmäuse und bin nicht die Einzige, die auf die Nager achtet. Mäusebussarde und Sperber kreisen am Himmel, bereit zu frühstücken. Ich schreite an Apfel- und Nußbäumen vorbei, deren Äste sich unter ihrer Last biegen.

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In Colorado, auf einer Höhe von etwa 2500 Metern, verabschiedete ich mich von den Espen, die schon ihr glühendes Herbstkleid trugen. Hier, hundert Meter oberhalb des Meeresspiegels, beginnen die Laubblätter erst sich zu verfärben, doch sie offenbaren bereits ihre Erträge. Sehr zu meiner Freude begrüßte mich mein Vater gestern mit einem selbstgebackenen Pflaumenkuchen.

Plötzlich erschallen Schüsse, aber ich weiß, daß ich nichts zu befürchten habe. Es ist Traubenlesezeit, und der Lärm soll hungrige Scharen von Staren und Saatkrähen von den üppigen, saftigen Früchten vertreiben. Das Aroma von Most liegt über der Stadt und den Weinbergen und ruft in meinen olfaktorischen Hirnwindungen Erinnerungen hervor.

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Ich wuchs in Rheinhessen im Südwesten Deutschlands auf, in einer von Landwirtschaft geprägten Gegend. Auf zahllosen Hügeln wird Weinbau getrieben, und fast jedes Sommerwochenende finden an verschiedenen Orten Weinfeste statt. Im September und Oktober wird der neue Jahrgang geerntet, was heutzutage hauptsächlich automatisiert abläuft. In meiner Jugend geschah das noch manuell, und ich habe einige Jahre lang mein Taschengeld damit aufgebessert. Der Herbst bringt hier eine kulinarische Besonderheit mit sich, auf die ich mich freue, neuen Wein mit Zwiebelkuchen, das deutsche herzhafte Pendant zu Kürbiskuchen (pumpkin pie).

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Die aufgehende Sonne erwärmt die Erde, verdrängt den nächtlichen Dunst und bemalt die Wolken rosa und orange. Mein erster Morgen in meiner alten Heimat is märchenhaft: anhaltend, subtil, und voller Aussichten, Geräusche und Düfte aus den Tagen, in denen sie mich täglich umgaben, obwohl ich sie damals nicht so zu schätzen wußte wie heute.

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Über den Wolken

Ich liebe das Fliegen. Liebe die Vorfreude auf ein neues Reiseziel, die kraftvolle Beschleunigung des Flugzeugs und sein scheinbar müheloses Abheben, die Art wie der feste Boden sich nach und nach entfernt, bis ich das Gefühl habe, hoch im Himmel zu schweben, mit endlosen Aussichten. Die schiere Unermeßlichkeit des Himmels und Grenzenlosigkeit des Landes rücken menschliche Werke und Belange in ein anderes Licht.

Nach einer Flugpause von etwa 16 Monaten bestätigt meine jüngste Reise von Denver nach Frankfurt über Seattle meine Vorliebe mich auf Schwingen fortzubewegen. Sobald wir abheben erscheinen runde, quadratische oder rechteckige Felder wie Teile eines launenhaften Puzzles auf der Prärie.

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Straßen sind gerade, gebogen, oder gegabelt. Manche enden blind, ein Gleichnis fürs Leben, wo wir nicht alle unsere Ziele direkt, sondern öfter nur über Umwege erreichen. Die Hochebene geht in die Rocky Mountains über, mit ihren felsigen Labyrinthen und samtigen Flanken, die mit Herbstfarben gesprenkelt sind. Als wir in Seattle ankommen, erscheint Mount Rainier wie eine Fata Morgana am Horizont.

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Der Sonnenuntergang an Amerikas Westküste wird nur wenige Stunden später vom Sonnenaufgang abgelöst, als Aurora die Gletscher Grönlands früh am Morgen zärtlich küßt.

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Wolken unterschiedlicher Form und Dichte kommen und gehen, verschleiern und enthüllen die Wunder unserer Erde und Ozeane, unserer Höhen und Täler, 10 000 Meter unter uns, am einzigen bekannten Ort in unserem immensen Universum, wo Leben möglich ist.

Habe ich schon erwähnt, daß ich das Fliegen liebe?

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