Feuerkopf

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Stuttgarts grüne Seiten-Teil 3

Einem Spaziergang in der frischen Luft inmitten schöner Aussichten folgt eigentlich immer bessere Laune. Nach meinen Erkundungen des Stuttgarter Schlossgartens und Max-Eyth-Sees unter strahlend blauem Himmel hob ein Ausflug zu den beliebten Höhen des Vorortes Stuttgart-West, wohin mich meine Tante und mein Onkel netterweise geleiteten, an diesem bewölkten Tag auch unsere Stimmung.

Schloss Solitude

Diesiger Blick auf die Straße zwischen Solitude und Schloss Ludwigsburg

Einige Jahre zuvor war ich mal auf Stuttgarts mannigfachen Mehrzweckwegen durch den weitreichenden Wald zum Schloss Solitude geradelt, aber ich freute mich über die Gelegenheit, diesen malerischen Rokokopalast wieder aufzusuchen, der von Herzog Carl Eugen von Württemberg in Auftrag gegeben, und zwischen 1763 und 1769 errichtet wurde. An einem Wochentag Ende November gab es keine Führungen, und so konnten wir nur das adrette Äußere des Baus bewundern, doch genossen wir auch das Panorama von der prominenten Position des Palastes. Eine schnurstracks verlaufende Straße wurde angelegt, um dieses Jagdschloss mit der Residenz des Herzogs in Ludwigsburg 13 Kilometer weiter nördlich zu verbinden, die er dem neuen Schloss in Stuttgarts Stadtmitte vorzog. Diese Prachtstraße existiert noch heute und trägt den passenden Namen Solitudeallee.

Bärenschlössle

Bär

Bärensee

Nicht weit vom herzoglichen Heim begaben wir uns zu einigen weiteren beliebten Destinationen, dem Bärenschlössle und Bärensee im Glemswald. Dieser beherbergt weitere Seen und Wildgehege, doch mußte ich mir diese für einen zukünftigen Besuch aufsparen. Als wir durch den Wald schlenderten, dessen Bäume bereits einen Großteil ihres blättrigen Kronendaches verloren hatten, fielen uns andersartige Gewächse auf.

Auch eine Bewegung im grünen Gras einer Wiese erregte unsere Aufmerksamkeit, und trotz vortrefflicher Tarnung entdeckten wir zu unserer Begeisterung einen wunderschönen Vogel, der keine Einwände gegen andauernde Beobachtung durch mein Fernglas und anhaltende Photographie mit meiner Kamera hatte. Das perfekte Vogel-Tüpfelchen auf einem perfekten Herbsttag.

Grünspecht (Picus viridis). Die rote Haube ist klar zu erkennen.

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Stuttgarts grüne Seiten-Teil 2

Während meines Aufenthaltes in Stuttgart im vergangenen Herbst bereitete es mir Freude, einige hochgeschätzte Ecken in Baden-Württembergs Hauptstadt wieder aufzusuchen. Nachdem ich meinen Spaziergang durch den Schlossgarten beendet hatte, folgte ich dem Neckar, bis ich einige Kilometer weiter nördlich noch eine von Menschenhand geschaffene Oase erreichte, die nicht nur mich, sondern auch viele Vögel anlockte.

Ich spazierte am Neckar entlang

Kormoran im Fluß

Eine Liebeserklärung

Der Max-Eyth-See schmiegt sich im Westen in eine Halbschleife des Neckars, dessen steile Hänge mit preisträchtigen Weinbergen bewachsen sind. Im Norden und Osten sind Hügel mit Hochhäusern seine Nachbarn. Eine als Max-Eyth-Steg bekannte Hängebrücke führt über den Fluß, und ein Fußpfad umringt den See. Im Sommer offerieren Bootsverleihe eine weitere Erlebnismöglichkeit. Cafés und Restaurants laden den fußmüden Wanderer ein, eine kulinarische Pause einzulegen. Das Gewässer wurde in den 1930er Jahren an der Stelle einer ehemaligen Sand- und Kiesgrube geschaffen, und in den 1960er Jahren zum Naturschutzgebiet erklärt.

Max Eyth See mit Brücke (das obige Übersichtsphoto machte ich im vergangenen Jahr, etwa 3 Wochen früher im Herbst)

Wunderbare Weide

Späte Herbstfarben

Dort, wo die Reiher zu gewissen Zeiten brüten, fand ich einige dieser langbeinigen, langhalsigen und langschnäbeligen Schreitvögel. Gruppen schnatternder Graugänse bewegten sich zentimeterweise über die Rasenflächen, die sowohl as Büffet als auch als Klosett dienten. Wie auch im Schlossgarten waren Stockenten, Teichrallen und Bläßrallen hier zu Hause. Es freute mich riesig, wieder einen eleganten Trauerschwan zu erblicken. War er mit dem während meines Besuches im vorherigen Jahr gesichteten identisch?

Großartiger Graureiher

Grasende Graugänse

Trauerschwan

Rotkehlchen

Nach einer regenreicher Periode reichte der Sonnenschein nicht aus, die Nässe aus der Luft und von den Wegen zu verdunsten, und als sich die Sonne wieder dem Horizont näherte, verdichtete sich die Feuchtigkeit in einen über der Wasseroberfläche schwebenden Dunst. Sobald sich der solare Himmelskörper verabschiedete, tat ich es ihm gleich, wenn auch mit einigem Widerwillen. Und nur nachdem ich mir selbst versprach, zurückzukehren.

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